Stolz
2. November 2011
Eigentlich sollte ich nicht stolz auf den Herrn Sohn sein. Also auf seine Erfolge. Denn es sind eben seine Erfolge, nicht meine.
Aber trotzdem geht mir das Herz über vor Stolz, wenn er seinen Becher umwirft (“BAAAATZT!” – gepatzt) und sich selbstständig Servietten organisiert, um die “Sauerei” (zum Glück war es nur Wasser) zu beseitigen. Mit ernstem Gesichtsausdruck wird also die Lacke weggewischt, danach wischt er auch noch über sein Shirt, da auf dem auch Flecken zu sehen sind, und legt nach erledigtem Werk die Servietten zurück auf den Tisch.
Und ich bin so stolz auf den selbstständigen Kerl, dass ich fast heulen könnte.
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